#KatjasKolumne Laden wie Tanken? Aber nicht für Behinderte.
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Zu hohe Bordsteine, zu eng platzierte Ladebuchten, zu hoch angebrachte Stecker, Poller ohne Durchfahrbreite, Ladesäulen auf ohnehin schon zu schmalen Gehwegen. Im Ausland werden Ladeparks für E-Autos oft dort gebaut, wo Menschen ohnehin hinfahren: an Supermärkten, am Arbeitsplatz, an Sportstätten. Eigens dafür entwickelte Infrastruktur, oft mit eigener Solarenergie, in Norwegen sogar per Gesetz für Arbeitgeber vorgeschrieben. Und in Deutschland? Werden Ladesäulen in aller Regel dort hingestellt, wo ohnehin schon geparkt wird. Auf dem Gehweg. Neben dem Bordstein. Mit Pollern drumherum, damit niemand die Säule anfährt. Was dabei fast nie mitgedacht wird: Barrierefreiheit. Die weit überwiegende Mehrheit der Ladesäulen in Deutschland ist für Menschen im Rollstuhl gar nicht nutzbar. Zu hohe Bordsteine, zu eng platzierte Ladebuchten, Stecker, die aus dem Sitzen heraus nicht erreichbar sind. Ein bundesweiter Leitfaden für barrierefreie Ladeinfrastruktur gibt es erst seit 2023. Dank der Betroffenen. Dank Sozialheld*innen. Ein verbindlicher Standard fehlt bis heute. B! Katja läuft mit einem weißen Shirt, auf dem in pink "protect the dolls" steht, durch ein urbanes Wohnviertel. Eingeblendet werden Ladesäulen aus Hamburg, die abgepollert sind oder auf dem Bürgersteig stehen, so dass die Stufe verhindert, dass Rollstuhlfahrer*innen diese erreichen. Ebenfalls eingeblendet sind die Zeichnungen von barrierefreien Ladesäulen.
Comments
Love the pacing and the clean examples. This maps really well to our Tube concept.
The card preview pattern translates nicely to a video thumbnail layout.
Would love to see creator rewards when a video gets saved or positively discussed.