Jens Spahn und die Corona-Masken
15 views - 1 years ago
Ist die Repräsentative Demokratie für Deutschland noch zeitgemäß? Im 18. Jahrhundert wurde die Repräsentative Demokratie auch schon mal als Wahlaristokratie bezeichnet, denn die Regierenden bleiben zwischen den Wahlen weitestgehend unabhängig von einer Kontrolle durch die Regierten und sind auch nach dem Ausscheiden aus dem Amt nahezu unantastbar. Viele Regierende benehmen sich dann leider auch wie unbeaufsichtigte Kinder im Bonbon-Laden. So zum Beispiel Jens Spahn (CDU). Während der Corona-Pandemie waren Corona-Masken zunächst rar, aber dringend benötigt. Also entwickelte das Bundesgesundheitsministerium ein unbürokratisches "Open-House-Verfahren". Der damalige Gesundheitsminister, Jens Spahn, legte den Preis auf 4,50 Euro pro Maske fest obwohl sein Abteilungsleiter zuvor 3 Euro pro Maske vorgeschlagen hatte. Dass sei ein ordentlicher Preis, wie er betonte! Über 700 Unternehmen reagierten auf die Ausschreibung, was zu einem gewaltigen Überangebot führte. In der Corona-Pandemie kaufte der Bund 5,7 Milliarden Corona-Masken. Mehr als die Hälfte wurde nicht gebraucht und später vernichtet. Stand 2024 muss der Bund nun möglicherweise 2,3 Milliarden Euro an Lieferanten für nicht bezahlte Corona-Masken nachzahlen.
Open on Tchncs
Comments
Love the pacing and the clean examples. This maps really well to our Tube concept.
The card preview pattern translates nicely to a video thumbnail layout.
Would love to see creator rewards when a video gets saved or positively discussed.